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Whitepaper
Mobile Phone Barcodes – der Link von gedruckter Information mit digitalen Informationen der virtuellen Welt
Herausgeber: Thomas Walther, Steinemann Technology AG
Kontakt: T.Walther[at]steinemann.com
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Textauszug: RFID („radio-frequency-identification“) ist in aller Munde, während der Barcode trotz seiner weiten Verbreitung vielen als Technologie von gestern gilt. Dabei ist der Barcode in Deutschland eine relativ junge Technologie und erlebt in einigen Anwendungsbereichen eine erstaunliche Renaissance.
Die ersten Anwendungen des Barcodes waren als gedrucktes Morsealphabet gedacht, dicke und dünne Striche dienten als Gegenstück zu langen und kurzen Morsesignalen. Im Oktober 1949 beantragten Woodland und Silver ein Patent für diese Art der Kodierung, das später auch erteilt wurde. Von der Idee bis zur Umsetzung war es aber noch ein langer Weg. Erst die Einigung auf einen allgemeinen Standard in den USA, den „Universal Product Code“ brachte den Durchbruch. Das erste Produkt mit einem Strichcode wurde am 1974 an einer Supermarktkasse in Ohio eingescannt – es war ein Päckchen Wrigleys Kaugummi.
In Europa einigte man sich nach langen Verhandlungen erst 1976 auf einen einheitlichen Code, den EAN – Code. Auf breiter Ebene haben sich die Scannerkassen und die breiten Anwendungen des EAN – Codes aber erst in der zweiten Hälfte der 80er Jahre durchgesetzt. Der letzte Nachzügler in Deutschland waren die Supermarktketten Aldi Süd (2000) und Aldi Nord (2003). Der Barcode ist daher noch eine relativ junge Technologie.
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