PR & News

Aktuelle PR & News von Mitgliedern des PrintersLounge Netzwerks.

Kommentar zu manroland - bitte keine Scheibchentaktik für Offenbach

Wie wir aus gut informierten Kreisen schon vor längerer Zeit erfuhren, war eines der maßgeblichsten Fernziele des ehemaligen manroland Managements die komplette Schließung des Offenbacher Werkes und Stammhauses der AG und somit die Aufgabe der gesamten Bogendrucksparte des Konzerns.

Viele Zeichen deuteten auch auf diese Absicht hin wie u.a. die überraschende Schließung des erfolgreichen Schweizer Vertriebsnetzes (manroland gilt in der Schweiz als ungeschlagene Nummer Eins im Bogengeschäft) und Steuerung der Schweizer Belange durch die Österreichische Niederlassung. Oder auch maßgebliche Fehlentscheidungen in der Produktentwicklung. So hatte man die überaus erfolgversprechende Weiterentwicklung von Verpackungsdruckmaschinen vernachlässigt und an deren statt auf einmal wieder in Klein- und Kleinstformatmaschinen wie die 50er und 200er Baureihen investiert oder einer 900XXL eine Bogenwendung im 8er Maschinenformat spendiert und somit eine Maschine entwickelt, die am gesamten Weltmarkt wenn überhaupt nur ein- oder zweimal gebraucht wird. Das Manageme ...

Kommentar: der Phoenix manroland wird flügge

...oder: vom Bogen der in Augsburg keine Rolle spielte

Bereits wenige Tage nach der Bekanntgabe der manroland Insolvenz mutmaßte ich bereits über eine mögliche Phoenix-Insolvenz des Offenbacher Druckmaschinenherstellers. Nun lehne ich mich einfach nochmals ein wenig weiter aus dem Fenster meines Elfenbeinturms und lege mich auf Basis der neuesten Informationen fest: der Phoenix wird fliegen!

Die heute von Schneider, Geiwitz & Partner herausgegebene Pressemitteilung zum möglichen Fortbestand aller drei Werke der manroland AG gepaart mit Informationen unserer Informanten zum möglichen Gebot der Platinum Equity, welche durch aktuelle Presseberichte auch nahezu bestätigt wurden, lassen hoffen. Zwar scheint auch nach wie vor mit der Lübecker Possehl Gruppe ein weiterer Investor aus Deutschland in Verhandlung mit Insolvenzverwalter Werner Schneider und seinem Team zu stehen, doch bietet dieser wohl nur auf den Standort Augsburg, was für Offenbach und Plauen sicherlich das endgültige Aus bedeuten würde. Aus diversen Gesprächen mit Mitarbeitern der manroland weiß ich zwar, dass einer m&o ...

Kommentar: meine Weihnachtswünsche für manroland

Übernahme um jeden Preis?

Ruhig ist es geworden in der Vorweihnachtszeit um den insolventen Druckmaschinenhersteller aus Offenbach, der von der Fachpresse fälschlicherweise immer wieder nach Augsburg positioniert wird. Diese Ruhe sollte jedoch erstmal kein schlechtes Zeichen sein, denn nach Angaben des Insolvenzverwalters Werner Schneider befindet sich dieser samt seines zwanzigköpfigen Teams, dem kooperativen und hoch engagierten manroland Vorstand sowie der extra hinzugezogenen und auf Konzernübernahmen spezialisierte US-Investmentbank Lazard derzeit in Verhandlungen mit diversen Interessenten aus dem In- und Ausland.

Im Gespräch sind derzeit unterschiedliche Szenarien, die sowohl die Komplettübernahme der manroland AG, als auch deren Aufspaltung in die beiden Technologiebereiche Bogen (Offenbach) und Rolle (Augsburg) als mögliche Zukunft manrolands aufzeichnen. Ein komplettes Verschwinden der manroland vom Markt wird von Schneider derzeit basierend auf dem nach seinen Worten „klar erkennbaren Marktbedarf an manroland Leistungen und Produkten“ als eher unwahrscheinlich deklariert. Dies klingt ja erstmal wie eine v ...

Kommentar: manroland AG - gute Aussicht auf Erhalt des Standorts Offenbach

Mehrere potentielle Investoren zeigen wohl verstärktes Interesse an der Bogendrucksparte

Wie uns heute aus gut informierter und seriöser Quelle mitgeteilt wurde, scheinen gleich mehrere potentielle Investoren verstärktes Interesse am Bogenstandort Offenbach der manroland AG bekundet zu haben. Die Aussichten, den Standort Offenbach und gleichermaßen Stammsitz des manroland Konzerns erhalten zu können, sähen somit gar nicht mal so schlecht aus.

Zwar wäre es nach Aussage unseres Informanten noch zu früh, eine generelle Entwarnung für Offenbach zu geben und auch die Konditionen einer möglichen Übernahme seien noch nicht besprochen, doch ein Aufrechterhalten der Bogendrucksparte scheint nun doch schon recht früh nach Einreichen des Insolvenzantrages am 25. November beim Amtsgericht Augsburg durch das dort ansässige Management des Offenbacher Konzerns in erreichbare Nähe gerückt zu sein.

Auf das Jahr genau 100 Jahre nach Markteinführung der ersten Roland Einfarben Bogenoffsetrotationsdruckmaschine durch die Offenbacher Faber & Schleicher AG, welche für dieses Drucksystem später auf der Weltausstellung in Turin mit der Goldmedaille ausgezeichnet wurde, sollte die v ...

Kommentar: manroland - mögliche Chronik einer Phoenix-Insolvenz

Erster wollten sie immer sein – erster sind sie nun auch geworden, wenn auch zugegebenermaßen etwas anders, als erhofft.

Am vergangenen Freitag war es nun soweit und die manroland AG sah sich dazu gezwungen, beim Augsburger Amtsgericht als erster der drei angeschlagenen Druckmaschinenhersteller aus Deutschland und mal als zweitgrößter, mal als drittgrößter weltweit in diesem Sektor gehandelte Konzern, den Insolvenzantrag einzureichen. Sicherlich war dies schockierend und eine Tragödie für alle Mitarbeiter, Zulieferer und Kunden der AG doch wirklich unerwartet kam es nun weiß Gott nicht. Man musste kein Wirtschaftsweiser sein, um die Branchenmeldungen und Bilanzen der drei Konzerne in den letzten Jahren als höchst bedenklich zu interpretieren und eigentlich war man jahrein, jahraus immer wieder erstaunt darüber, wie lange dieser Zustand sich doch hielt.

Somit war es im Hinblick auf die stagnierenden Umsatzzahlen der Druckindustrie, sowie den nach wie vor bestehenden Überkapazitäten der Maschinenbauer, eigentlich nur eine Frage der Zeit, welchem der drei Unternehmen die Druckluft zuerst ausgehen würde. Die KBA würde ich persönlich sogar noch aus dieser akuten Gefahrensituation herausinterpretieren wollen. Blieben also ...

PrintersLounge startet Publikationsservice für Premium Mitglieder

Kostenloser Service für Inhaltspublikation ist nun integrierter Bestandteil der Premium Accounts

Dillingen/Saar, 24. September 2009 – Mit sofortiger Wirkung startet die PrintersLounge nun einen umfassenden Publikationsservice für deren Premium Mitglieder zur automatisierten Veröffentlichung nahezu aller Inhalte. Über die Managed Account Option, die nun ein kostenloser Bestandteil aller Premium Accounts ist, übernimmt die PrintersLounge Redaktion auf Wunsch zukünftig die komplette Accountpflege für Premium Mitglieder. Hierzu gehören die automatische Vervollständigung der Mitgliederprofile, das Erstellen und Optimieren der erweiterten Firmeneinträge, welche mit allen weiteren Inhalten der Lounge verlinkt sind und u.a. per Geocoding auch auf diversen Online-Weltkarten wie Google Maps und Google Earth inkl. vollständigem Firmenprofil, Firmenlogo und Backlink zur Profilseite eingebunden werden, als auch die Aufbereitung und Publikation nahezu aller weiteren Inhalte. Die Inhaltspublikation durch die Unternehmen erfolgt dann anschließend einfach durch Zusenden der entsprechenden Texte, Bilder und eventueller Downloaddateien per E-Mail an die Redaktionsadressen der PrintersLounge. Hi ...

PrintersLounge – Ein neues Online-Netzwerk für die globale Druck- und Medienindustrie geht an den Start

PrintersLounge startet Public Beta Version

Dillingen/Saar, 20. Juli 2009 – Seit wenigen Tagen ist mit der PrintersLounge ein neues, umfangreiches und global ausgerichtetes Online-Portal für die Druck- und Medienbranche am Start. Entwickelt wurde die PrintersLounge von D&S – Dort und Schmitt aus dem saarländischen Dillingen. Alexander Dort von D&S zur PrintersLounge: „Die Idee, ein derartiges Portal für die gesamte Druck- und Medienindustrie anzubieten, ist bereits vor drei Jahren entstanden. Zu diesem Zeitpunkt gab es weltweit nur wenige kleinere Portale, die auf diesen Industriezweig ausgerichtet waren und es war bereits seit langem erkennbar, dass die Druckindustrie als Mutter der Massenkommunikation es nicht schaffte, diesen Vorsprung vor anderen Kommunikationsmedien in das Einundzwanzigste Jahrhundert zu retten. Grund hierfür war aus unserer Sicht eine viel zu starke Fokussierung der Unternehmen in dieser Branche auf das eigene Medium und eine viel zu große Angst, vielleicht auch gepaart mit einer Prise Desinteresse, vor und an den bereits flügge gewordenen neuen Medien.“ Dort weiter: ...
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