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Bastian Druck investiert in eine Steinemann Hibis 104Zu allem fähig
Seit der Installation einer rotativen Flexo- und Siebdruckmaschine HIBIS 104 zieht Bastian-Druck in der Offline-Veredelung alle Register Rüsten wir die neue Druckmaschine statt eines Doppellackwerks einfach nur mit einem konventionellen Lackwerk aus und installieren zusätzlich eine separate Offline-Maschine für die Veredelung mit UV-Lack? Die anstehende Modernisierung ihres Maschinenparks eröffnete Bastian-Druck die Chance, in der Veredelung von Druckerzeugnissen innovative Wege zu gehen – und sich damit im Markt ein Alleinstellungsmerkmal zu verschaffen. Die Antwort war schnell gefunden: Seit Frühjahr 2009 veredelt hier eine rotative Flexo- und Siebdruckmaschine HIBIS 104 von Steinemann Technology die Druckerzeugnisse. „Egal, aus welcher Perspektive wir die Entscheidung für die Installation unserer Highend-Offline-Maschine für die Veredelung betrachten – sie fiel eindeutig aus“, blickt Produktionsleiter Gerrit Schneider der Nikolaus Bastian Druck und Verlag GmbH mit Sitz in Föhren nahe Trier knapp zwei Jahre zurück. Entsprechend verzichtete die renommierte Druckerei mit derzeit insgesamt etwa 130 Mitarbeitern bei ihrer neuen 6-Farben-Druckmaschine auf ein Doppellackwerk und installierte stattdessen im Frühjahr 2009 eine rotative Highend-Flexo- und Siebdruckmaschine HIBIS 104 des schweizerischen Herstellers Steinemann Technology. Seither erreicht Bastian-Druck in der Veredelung der Druckobjekte seiner anspruchsvollen Kunden – darunter beispielsweise eine Vielzahl von Weingütern aus dem In- und Ausland, Confiserien, Unternehmen der Finanzbranche, Industriebetriebe und Staatskanzleien – ein vollkommen neues Qualitätsniveau bei gleichzeitig bislang nicht gekannter Flexibilität im Hinblick auf die realisierbaren Spezialeffekte. Beides verdankt die HIBIS 104 vor allem zwei Faktoren: Zum einen ermöglicht die HIBIS 104 einen extrem hohen Lackauftrag bis 150 g/m2, was eine elementare Voraussetzung für die Realisierung vieler Spezialeffekte und höchster Glanzwerte ist. Zum anderen kombiniert sie mit ihren Flexo- und Siebdruckwerken zwei unterschiedliche Drucktechnologien in einer Maschine. Zudem hat Bastian-Druck ihre HIBIS 104 von Steinemann Technology so ausstatten lassen, dass sie über UV-Lacke hinaus auch mit Dispersionslacken arbeiten kann. Deshalb verfügt die Druckerei heute über eine besonders elegante Option, auch bronzierte Druckerzeugnisse wie unter anderem Weinetiketten und hochwertige Verpackungen sowie Kundenwünsche mit umweltfreundlichen – besonders für Food Verpackungen – gefragten Dispolacken bei besten Resultaten zu veredeln. Im Ergebnis kann die Druckerei also zwischen den Varianten Flexo/UV, Flexo/Dispersion und Siebdruck/UV wählen, hat in der Veredelung folglich volle Flexibilität. Aktives Marketing trägt die Botschaft in den Markt Die Kunden sind von den optischen und haptischen Effekten begeistert, die ihnen Bastian-Druck heute dank der HIBIS 104 liefern kann. „Angefangen bei Relief- und Touch-Lacken über Glitter-, Iriodin-, Thermochrom- und Duftlacken bis hin zu Rubbel- und fluoreszierenden Lacken – wir haben inzwischen praktisch die gesamte Bandbreite der möglichen Spezialeffekte ziemlich gut im Griff“, fasst Beate Rossbach die Erfahrungen der ersten Monate mit der neuen Maschine zusammen. Dabei hatte das Unternehmen mit dem Einstieg in den Siebdruck durchaus Neuland betreten, was aber aus heutiger Sicht inzwischen fast schon wieder Schnee von gestern ist. „Wir haben uns hier im Laufe weniger Monate sehr viel Know-how angeeignet, mit dem wir jetzt gezielt an unsere Kunden herantreten – insbesondere auch an potenzielle Neukunden“, so die Marketing-Verantwortliche der innovationsfreudigen Druckerei. Allerdings wird der Lernprozess aus ihrer Sicht allein schon wegen der Vielfalt bei den am Markt verfügbaren Lacken wohl kaum jemals abgeschlossen sein. „Außerdem treibt Steinemann Technology die technische Entwicklung kontinuierlich voran, was uns immer wieder neue Möglichkeiten an die Hand gibt, die es auszuloten gilt.“ Ein Highlight der bisherigen Marketing-Aktivitäten des Unternehmens: In enger Zusammenarbeit mit dem Fachverband Medienproduktioner e. V. (f:mp) veranstaltete Bastian-Druck Ende Oktober 2009 in seinen Geschäftsräumen im Industriegebiet Trier ein ‚Designer-Forum’ mit etwa 30 Teilnehmern aus der überregionalen Kreativ-Szene, um ihnen die Möglichkeiten der Highend-Veredelung anhand konkreter Praxisbeispiele näher zu bringen – wobei man auf manchen Bögen gleich mehrere verschiedene Lacke auftrug, um besonders auffällige Effekte zu erzielen. „Die hochwertige Veredelung von Werbematerialien mit Spezialeffekten erfordert sicherlich Kreativität. Und sie kostet etwas mehr als konventionelle Produktionsverfahren. Diesem höheren Aufwand steht am Point-of-Sale in aller Regel aber eine ganz andere Wahrnehmung der veredelten Druckerzeugnisse seitens der potenziellen Käufer gegenüber. Und diese Wahrnehmung nimmt wiederum nachweislich auf das Kaufverhalten Einfluss“, skizziert f:mp-Geschäftsführer Rüdiger Maaß die lukrativen Potenziale der Highend-Veredelung. Was dagegen haben Kunden von inline veredelten Werbeträgern wie zum Beispiel Verpackungen, wenn diese an der Ladentheke niemandem besonders ins Auge stechen? Getreu dem Motto ‚Ein Bild sagt mehr als tausend Worte’ hat man bei Bastian-Druck für Designer, Werbeagenturen und Printbuyer in unter anderem Industrie, Handel, in Verlagen oder in Branchen wie Dienstleistung und Tourismus eine Mustermappe vorbereitet, mit der das Unternehmen die gesamte Bandbreite der heutigen Möglichkeiten der hochwertigen Veredelung aufzeigt. Die Botschaft: Der Kreativität sind in der Highend-Veredelung praktisch keine Grenzen gesetzt. Zusätzlich enthält sie wichtigste technische Hintergrundinformationen rund um die Produktion. Beate Rossbach: „Es war uns sehr wichtig, unseren Kunden eine aussagekräftige Entscheidungsgrundlage an die Hand zu geben und ihnen damit den Weg zur Highend-Veredelung zu ebnen.“ Signifikante Kostenvorteile Haben sich auch die Erwartungen der Druckerei im Hinblick auf die Wirtschaftlichkeit der Offline-Maschine erfüllt? „Unsere Rechnung geht auch hier voll auf“, zieht Bastian-Druck-Geschäftsführer Karl-Heinz Kessel eine erste Zwischenbilanz der vergangenen Monate. „Zum einen können wir unsere neue 6-Farben-Druckmaschine kompromisslos bei der vollen Leistung von 18.000 Bogen pro Stunde laufen lassen. Das wäre nicht möglich, hätten wir uns in unserem Drucksaal nicht von dem Doppellackwerk verabschiedet“. So hatten die Analysen im Rahmen des Re-Investitionsprojekts klar zutage gefördert, dass Bastian-Druck die Kapazität seiner bisherigen 6-Farben-Druckmaschine mit Doppellackwerk allzu häufig nicht hatte optimal ausschöpfen können. Denn je nachdem, welchen Veredelungseffekt die Druckerei früher realisieren wollte, hatte sie die Laufleistung dieser Maschine deutlich verringern müssen. „Angesichts der hohen Maschinenstundensätze ein durchaus kostspieliges Unterfangen“, blickt Karl-Heinz Kessel zurück. Heute käme eine solche Vorgehensweise allein schon deshalb nicht mehr in Frage, da das Unternehmen die höhere Produktionsleistung seiner neuen Druckmaschinen nutzen konnte, die Zahl seiner Gesamtdruckwerke zu verringern. Ganz davon abgesehen konnte es bei der Veredelung über das Doppellackwerk vorkommen, dass die Ergebnisse insbesondere bei Spotlackierungen letztlich doch nicht so waren, wie man das erhofft hatte. Gerrit Schneider: „Bei der Produktion mit Doppellackwerken werden in aller Regel mehrere Stoffe binnen kürzester Zeit kombiniert. Dabei konnte man unter Umständen erst nach Stunden sehen, zu welchen Effekten diese Kombinationen führten.“ Beispielsweise bei Draw-back-Effekten blieb je nachdem nur der Ausweg, die entsprechenden Jobs in einem zweiten Durchgang noch einmal überzulackieren. Mit anderen Worten: Die teure 6-Farben-Druckmaschine musste in diesen Fällen wie eine Offline-Maschine für die Veredelung eingesetzt werden. Kosten, die man keinem Kunden hatte in Rechnung stellen können. Bei der Offline-Veredelung sind solche Unwägbarkeiten praktisch ausgeschlossen, da zwischen dem Druck und der Veredelung der Bögen eine gewisse Zeitspanne vergeht. So werden die für die Highend-Veredelung vorgesehenen Drucke heute in den Druckmaschinen zunächst mit konventionellen Offsetdruckfarben und je nachdem im Lackwerk mit einem Primer bedruckt. Den Rest übernimmt später die HIBIS 104. „Zudem sind die langen Rüstzeiten weggefallen, die bei dem Doppellackwerk früher unvermeidbar waren“, spricht Gerrit Schneider einen zweiten Aspekt der höheren Wirtschaftlichkeit des gesamten Produktionsprozesses der Druckerei an. Demgegenüber sind die Rüstzeiten bei der HIBIS 104 signifikant kürzer. Ganz davon abgesehen bewegen sich bei ihr die Maschinenstundensätze dank der erheblich geringeren Investitionskosten in einer ganz anderen Größenordnung. Das alles sind Faktoren, die man bei Bastian-Druck angesichts des knallharten Wettbewerbs in der Branche gar nicht hoch genug einschätzen mag – zumal hier die hohe Wirtschaftlichkeit mit gleichzeitig höchster Produktionsqualität und Flexibilität einhergeht. Meistens Siebdruck Wann kommt bei der HIBIS 104 welches Druckverfahren zum Zuge? „Spotlackierungen mit Spezialeffekten werden angesichts des erforderlichen hohen Lackauftrags mit dem Siebdruckwerk aufgetragen. Zum Beispiel Relieflacke lassen sich nur so realisieren. Vollflächen lackieren wir dagegen in aller Regel mit dem Flexodruckwerk – wenngleich das auch mit dem Siebdruckwerk zwar möglich, aber aus wirtschaftlicher Sicht kaum sinnvoll ist“, grenzt Beate Rossbach die beiden Druckverfahren grob gegeneinander ab. So betragen die Lackauftragsmengen beim Flexowerk im Normalfall 5 bis 7 g/m2. „Allerdings haben wir auch schon bei Lackauftragsmengen von lediglich 3,5 g/m2 90 Glanzpunkte erreicht“, gibt Gerrit Schneider einen Hinweis auf die Vielseitigkeit der Maschine. Der Lackauftrag mit dem Siebdruckwerk dagegen beginnt bei 11 bis 12 g/m2. „Es kommt halt darauf an, wie unsere Kunden die veredelten Druckerzeugnisse einsetzen wollen und welche Effekte sie dafür benötigen. Wir sind hier heute praktisch zu allem fähig“, ergänzt Beate Rossbach. Derzeit werden die meisten Veredelungsjobs im Siebdruck gefahren. Die Auflagen liegen dabei meistens unter 10.000 Drucken. Vor allem im Verpackungsbereich sieht man derzeit gute Chancen, auch wesentlich höhere Auflagen zu realisieren. „Nachdem wir auf die HIBIS 104 aufmerksam geworden waren und erste konkrete Muster gesehen hatten, haben wir uns näher mit der Maschine beschäftigt. Uns wurde dann sehr schnell klar, dass es im Markt keine vergleichbare Maschine gibt – und wir uns mit ihr zumindest in unserer Region ein Alleinstellungsmerkmal sichern konnten“, lässt Karl-Heinz Kessel den Entscheidungsprozess im Zuge der Re-Investitionen für den Drucksaal Revue passieren. Und dieser Markt kommt offenkundig in Fahrt, seit Bastian-Druck die faszinierenden Möglichkeiten der Offline-Veredelung mit Spezialeffekten mit Hilfe seines intelligenten Marketings mit Nachdruck in den Markt kommuniziert. Nikolaus Bastian Druck und Verlag GmbH Die Nikolaus Bastian Druck und Verlag GmbH blickt auf mehr als 100 Jahre Geschichte zurück. Das auch heute noch inhabergeführte mittelständische Unternehmen mit derzeit insgesamt etwa 130 Mitarbeitern hat seinen Sitz im Industriepark Föhren nahe Trier in Rheinland-Pfalz. Als vollstufige, topmodern ausgestattete Druckerei bietet Bastian-Druck seinen anspruchsvollen Kunden ein komplettes Dienstleistungsspektrum aus einer Hand – angefangen bei der Beratung über Druckvorstufe, Druck und Weiterverarbeitung bis hin zur Logistik. Dabei folgt man stets dem Gedanken, mit einer nachhaltigen Produktion einen Beitrag zu leisten, für nachfolgende Generationen eine lebenswerte Umwelt zu erhalten. Entsprechend hat sich das Unternehmen sowohl FSC- als auch – durch Climate Partner – für klimaneutralen Druck zertifizieren lassen. Angefangen bei Relief- und Touch-Lacken über Glitter-, Iriodin-, Thermochrom- und Duftlacken bis hin zu Rubbel- und fluoreszierenden Lacken – Bastian-Druck hat inzwischen praktisch die gesamte Bandbreite der möglichen Spezialeffekte ziemlich gut im Griff. Beate Rossbach und Karl-Heinz Kessel. Die Nikolaus Bastian Druck und Verlag GmbH blickt auf mehr als 100 Jahre Geschichte zurück. Über Steinemann
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