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Digitale Druckverfahren sind hinsichtlich ihrer Gegebenheiten (z.B. Oberflächenspannung) zu unterschiedlich. Aus diesem Grund hat die im mittelfränkischen Georgensgmünd ansässige TroFilms GmbH, ein mittelständischer und weltweit operierender Spezialist für hochwertige Spezialkaschierfolien für die grafische Industrie und industrielle Kaschierindustrie zusammen mit Projektleiter Torsten Uhlig von der Firma Torsten Uhlig Solutions, Porta Westfalica eine umfangreiche Studie initiiert, um konkrete Aussagen dazu machen zu können, welche Folientypen für welches digitale Druckverfahren am besten geeignet sind.

Hierzu wurden auf Basis einer farbigen Testform mit unterschiedlichen Flächenbelegungen Druckmuster in fünf verschiedenen digitalen Druckverfahren erstellt, die anschließend mit sechs ausgewählten Thermofolien kaschiert wurden.

Bei den Folientypen handelte es sich um drei Qualitäten aus der TroProtect-Serie (kratzfeste Mattfolien) und um drei Qualitäten aus der TroTemptation-Serie (kratzfeste Soft-Matt-Folie), alle aus dem Hause TroFilms.

Diese so kaschierten Druckbogen wurden dann über diverse Labortestreihen analysiert. Hierbei wurden die Druckbogen alle unter gleichen Bedingungen mittels Falztests, Prägetests und Tests zur Bestimmung der Verbundhaftung untersucht.

Zum Einsatz kam ein und dasselbe Papier, nämlich das Substrat LuxoArt 150 g/m2 von Papyrus.

Bedruckt wurden die Bogen in den Verfahren:

  • Trockentoner: Hierbei werden die Tonerpartikel von der Fotoleitertrommel auf den Bedruckstoff übertragen und liegen „lose“ auf dem Substrat. Erst durch die Fixierwalze (Hitze) werden diese mit dem Substrat verschmolzen. Die Tonerpartikel haben eine Größ ...

Covid-19 - Designer stellt Produktionsdaten für Einweg-Gesichtsmaske ins Netz

Um dem aktuellen Lieferengpass an Gesichtsmasken für die Bevölkerung entgegenzuwirken, hat der Designer Alexander Dort eine einfach gehaltene Gesichtsmaske entwickelt, die durch Verpackungsdruckereien, Weiterverarbeiter oder auch Besitzer eines Schneidplotters sehr schnell in großer Menge produziert werden kann.

Der Bedarf an Gesichtsmasken ist durch die weltweit grassierende COVID-19 Pandemie derzeit enorm. Die Verfügbarkeit solcher Masken jedoch begrenzt. Masken werden daher mittlerweile oftmals von Werkstätten, Schneiderei und freiwilligen Hilfskräften manuell gefertigt. Die Produktionskapazitäten und -geschwindigkeiten hierfür sind jedoch stark limitiert. Auf der anderen Seite stehen in der Verpackungsindustrioe derzeit viele industrielle Produktionssysteme pandemiebedingt still. Hieraus ist dem Verpackungsdesigner Alexander Dort die Idee entstanden, die enormen Produktionskapazitäten der weltweiten Druck- und Verpackungsindustrie zu nutzen, um einfache Gesichts- und Gesichtsmasken in hoher Auflage zu produzieren. Diese hat er so gestaltet, dass rein theoretisch jede Druckerei und jeder Weiterverarbeitungsbetrieb, die über eine einfache Stanze im 3B-Format verfügen, oder auch Besitzer von Schneidplottern solche Masken aus Faltschachtelkarton oder Folie produzieren können. Eine Drucklegung ist im einfachsten Falle dazu noch nicht einmal nötig, könnte jedoch zur Verschönerung der Masken oder zu Werbezwecken ebenfalls genutzt ...

Wagner Prestige Labels steigert die Produktivität bei gleichzeitiger Reduktion des Abfalls

Brixen, Italien / Sydney, Australien – 30.03.2020 - Durst, Hersteller von zukunftsweisenden digitalen Druck- und Produktionstechnologien, konnte beim Familienunternehmen Wagner Prestige Labels mit der Installation seiner Tau 330 RSC E, einem Inkjet-Drucker für die Etikettenproduktion, die Kapazitätsengpässe im Digitaldruck beheben und gleichzeitig das Abfallvolumen spürbar senken.

Für Wagners Wahl waren insbesondere die Geschwindigkeit, Qualität und Umweltverträglichkeit der Durst RSC-Technologie entscheidend. "Wir hatten uns entschieden, unsere  Kapazität im digitalen Farbdruck so weit wie möglich zu erhöhen. Hierbei konnte die Durst Tau 330 RSC E ihre Stärken voll ausspielen", sagte John Galea, Geschäftsführer bei Wagner Prestige Labels aus Wetherill Park, Sydney, Australien. "In nur sechs Monaten hat sie sich mehr als bewährt. So sehr, dass der Digitaldruck heute zwischen 30 und 35 % unseres Geschäftsvolumens ausmacht. Die Qualität der Etiketten steht der von Flexo- und Buchdruck in nichts nach.“

„Ein weiterer großer Vorteil der Tau 330 RSC E ist, dass man das Material im Drucker auf den Punkt genau zurückspulen kann und so Abfall und unbedrucktes Material zwischen den Druckaufträgen weitestgehend vermeidet. Damit wird der Ausschuss signifikant reduziert. Materialabfall ist ein großes Problem für Etikettenhersteller, insbesondere beim Versioning. Deshalb ist jede Möglichkeit zur Abfallreduktion ein Gewinn für unsere ...

Offener Brief von Alexander Dort an Rainer Hundsdörfer, CEO Heidelberger Druckmaschinen AG

Sehr geehrter Herr Hundsdörfer,

 

Ihr offener Brief an Bundeswirtschaftsminister Altmaier ist angekommen in der Druckindustrie und schlägt derzeit nicht unbedeutende Wellen. Hierfür schon mal mein Kompliment, es ist erfahrungsgemäß nicht leicht, in unserem Industriesektor eine allgemeine Aufmerksamkeit zu erzeugen und Befindlichkeiten zu wecken. Für gewöhnlich gelingt dies nur durch unerwartete Fusionsanbahnungen oder Insolvenzen der bekannten Urgesteine der Polygrafie, wie wir dies bei manroland im Jahr 2011 oder der avisierten Übernahme von HP durch Xerox vor wenigen Wochen erleben mussten.

All dies tritt in der weltweiten Berichterstattung derzeit durch die grassierende SARS-CoV-2-Pandemie, mit all den Ängsten, all dem Leid und all den Hoffnungen der Bevölkerung, doch noch mit einem blauen Auge davonkommen zu können, selbstverständlich in den Hintergrund. Nicht, dass diese Themen unter normalen Bedingungen es nicht wert wären, beachtet, beobachtet und analysiert zu werden, immerhin hängen auch daran ja bekanntlich tausende Existenzen. Nein, in Zeiten, in denen jeder halbw ...

DSM erweitert das Angebot an strukturierten Lack-Resins mit hochfunktionellem sandähnlichen Resin

Royal DSM, ein weltweit tätiges, wissenschaftlich fundiertes Unternehmen im Bereich Ernährung, Gesundheit und nachhaltige Lebensweise, gab heute die Markteinführung von Skins® Sandy bekannt, dem neuesten Mitglied der Skins®-Reihe haptischer Lack-Resins. Wie die anderen Skins®-Resins wird Sandy Markeninhabern und Verarbeitern die Möglichkeit bieten, ihre Produkte durch eine zusätzliche Schicht sensorischer Reize zu differenzieren. Insbesondere wird das neue Resin Druck- und Verpackungshersteller in die Lage versetzen, einer breiten Palette von Materialien, einschließlich Lebensmittelverpackungen, sandähnliche Oberflächen hinzuzufügen.

Haptische Effekte in Druck und Verpackung werden zunehmend zur Differenzierung von Marken eingesetzt, indem sie ein sensorisches Erlebnis bieten, das ihre Produkte widerspiegelt. Das Skins®-Lack-Resin-Sortiment von DSM zielt darauf ab, diesen Bedarf zu decken, indem es verschiedene Texturen in einer Reihe von Druck- und Verpackungsmaterialien ermöglicht. Skins® Sandy bietet sandige Texturen von fein bis grob und ist besonders geeignet für Effektlacke, Papier und Karton sowie flexible Verpackungen. Insbesondere die breite Übereinstimmung mit den Anforderungen für den Kontakt mit Lebensmitteln wird neue Möglichkeiten für strukturierte Lebensmittelverpackungen eröffnen. Es wird mit einer Vielzahl von Druckverfahren, einschließlich Flexo- und Tiefdruck, kompatibel sein.

Skins® Sandy wird es für Lackhersteller und Verarbeiter einfacher machen, sandige Texturen zu liefern. Im Gegensatz zu vielen sandigen Resins auf dem Markt liefert Skins® Sandy die gewünschte Sandpapiertextur in einer einzigen Beschichtung ohne Füllstoffe oder Zusätze, was die Anwendung erleichtert und den Kontakt der Hersteller un ...

Zeller+Gmelin verstärkt PrintCity Allianz

Seit 1. Januar 2020 ist der Spezialist für UV-Farben Mitglied der PrintCity Allianz. Schon in der Vergangenheit hat Zeller+Gmelin seine Kompetenz in gemeinsame Projekte eingebracht.

UV-Kompetenz verstärkt das Netzwerk

Nach Jahren der Zusammenarbeit ist Zeller+Gmelin nun der PrintCity Allianz als offizielles Mitglied beigetreten. „Unsere Kunden erwarten in der immer komplexer werdenden Welt eine enge Zusammenarbeit und Abstimmung der Lieferanten untereinander.“, begründet Marcus Ruckstädter, Vertriebsleiter bei Zeller+Gmelin, die Entscheidung, „Die PrintCity Allianz bietet hier für uns eine ideale Plattform.“.

Darüber hinaus harmonieren die Firmenwerte von Zeller+Gmelin sehr gut mit der Philosophie der Allianz: Zuverlässigkeit und Glaubwürdigkeit, Zuhören und Gestalten, Lösungskompetenz und Kundenorientierung, Verantwortung und Nachhaltigkeit.

 

Zeller+Gmelin ergänzt Portfolio der Allianz

Schon in der Vergangenheit hat sich Zeller+Gmelin an Projekten der PrintCity Allianz beteiligt. So zum Beispiel an der hochwertigen Kosmetik-Verpackung DANO-NODA. „Damals mussten wir den Verbund von Karton, Farbe, Lack und UV-Härtung sehr sorgfältig austarieren, um die extremen Belastungen durch die starke Überdehnung der Falz ...

Das 4. Worldwide Partners Meeting der WEILBURGER Graphics GmbH

Vom 23. – 24. Oktober 2019 hat die im fränkischen Gerhardshofen ansässige WEILBURGER Graphics GmbH bereits zum vierten Mal und dieses Mal im Rahmen der 140-Jahre Jubiläumsfeier, ihr alle zwei Jahre stattfindendes Worldwide Partners Meeting ausgerichtet.

Hierbei werden alle weltweiten Vertriebspartner des Unternehmens regelmäßig zu einem gemeinsamen Networking-Event eingeladen, um neue Produkte des weltweit aufgestellten Spezialisten für Lacke, Farben und Kleber für die grafische Industrie vorzustellen, allgemeine Informationen zu Trends in der Druckindustrie zu besprechen sowie den direkten Kontakt und Austausch aller Vertriebspartner zu fördern. Auch in diesem Jahr war das Event wieder sehr gut besuch.

 

Die Partner kamen dieses Jahr aus Brasilien, China, Costa Rica, El Salvador, Finnland, Frankreich, Griechenland, Israel, Italien, Kolumbien, Lettland, Niederlande, Pakistan, Polen, Portugal, Rumänien, Russland, Serbien, Slowenien, Spanien, Südkorea, Thailand, Taiwan, der Tschechischen Republik, Ungarn sowie den Vereinigten Arabischen Emiraten.

 

 

Das Programm im Detail:

 

Mittwoch, 23. Oktober 2019

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WEILBURGER Graphics feiert 140-jähriges Firmenjubiläum

Mit einer furiosen Jubiläumsveranstaltung feierte die im fränkischen Gerhardshofen heimische WEILBURGER Graphics GmbH, ein weltweit renommierter Hersteller von Lacken, Klebern und Flexofarben für die grafische Industrie, vom 24. - 25. Oktober dieses Jahres ihr 140-jähriges Jubiläum.

Mehr als 250 geladene internationale Gäste folgten der Einladung des Unternehmens am ersten Tag des Events in die neuen Produktionshallen am Standort Gerhardshofen. Darunter internationale Kunden, Vertriebspartner, Vertreter der Politik und Kreditwirtschaft aber auch über die letzten Jahrzehnte lieb gewonnene und teilweise schon im Ruhestand befindliche Freunde und Wegbegleiter. Auch die Inhaberfamilien des Unternehmens Sahler und Grebe, der Beirat der WEILBURGER Gruppe sowie die Führungsetagen der Schwesterunternehmen waren zu diesem Anlass selbstverständlich mit vor Ort. Und selbst ein Nachkomme der im Jahr 1879 gegründeten Otto Stauber Lackfabrik, die im Jahr 1978 durch die WEILBURGER Gruppe übernommen wurde und seitdem unter WEILBURGER Graphics GmbH firmiert, Herr Gerhard Stauber, konnte ausfindig gemacht und mit seiner Familie zu der Veranstaltung eingeladen werden.

 

Inmitten der in diesem Jahr neu in Betrieb genommenen und derzeit wohl weltweit modernsten Anlage für die Produktion wässriger Lacke für die grafische Industrie, schuf das Unternehmen für diese Veranstaltung eine lichtdurchflutete und f ...

WEILBURGER Graphics GmbH – Produktion per Touchscreen

Der Lackhersteller Weilburger Graphics in Bayern setzt auf eine digitale Produktionsanlage und steigert damit den Umsatz. Im Jahr können anstatt 14.000 nun bis zu 22.000 Tonnen Lack hergestellt werden.

Bindemittel, Additive und Wasser werden tonnenweise aus den Tanks gepumpt. Über Leitungen an der Decke fließen sie automatisch in den vorgesehenen Edelstahlbehälter und werden dort zu Lacken verarbeitet. Die Produktion ist in vollem Gange. Trotzdem steht nur ein einzelner Mitarbeiter in der 2.000 Quadratmeter großen Produktionshalle der Weilburger Graphics im bayerischen Gerhardshofen. Er allein steuert die gesamte Lackherstellung mithilfe eines Tablets.

Noch vor einiger Zeit waren zum Teil Anlagen aus den 1980er-Jahren im Einsatz. Jetzt läuft die Herstellung bei der Weilburger Graphics, einem Unternehmen, das Kleber, Farben und Lacke für Druckereien herstellt, über eine hochmoderne Produktionsanlage. Mithilfe von Tablets oder einem fest installierten Bildschirm steuern die Mitarbeiter die Anlage. „Je nach gewünschtem Produkt geben sie per Touchscreen ein, welche Flüssigkeit in welcher Menge benötigt wird“, sagt die Technische Leiterin Dr. Jutta Richter (Bild oben). Die 14 Tanks und Behälter sind über Datenleitungen mit dem System verbunden.

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Epple auf dem Packaging Inspiration Forum: Druckfarben für nachhaltige Verpackungen

Wie lässt sich hochwertiger Verpackungsdruck mit Nachhaltigkeitsansprüchen vereinbaren?

Die Frage beantworteten Epple Druckfarben, die PrintCity Partner und viele Branchenexperten auf dem 6. Packaging Inspiration Form der PrintCity in Hamburg am 28.-29.10.2019. Unter dem Motto “PREMIUM: PRoduktion, EMIssion, UMwelt” zeigte Epple die Möglichkeiten zweier migrationsunbedenklicher Bogenoffsetfarbserien auf: BoFood MU für den Lebensmittelverpackungsdruck und PURe® als Allrounddruckfarbe.

Die Verpackung hat sich eben als starkes Kommunikationsmittel im Marketing etabliert und steht schon vor großen Herausforderungen. Müllvermeidung sowie Rohstoff- und CO2-Einsparungen sind gesellschaftlich hochrelevante Themen und stellen Aufgaben an die Verpackungsindustrie. Welchen Nachhaltigkeitsbeitrag können die Beteiligten der Wertschöpfungskette Druck leisten? Hierzu referierten und diskutierten Verpackungsexperten auf dem Packaging Inspiration Form der PrintCity. 

 

Epple vereint Premiumdruckfarben und Nachhaltigkeit

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